Das neue Jahr ist noch jung und mit ihm alle neuen Vorsätze, vorausgesetzt Du hast Dir selbst welche auferlegt oder aufbinden lassen.

Gehörst Du auch zu denen, die nach dem Jahreswechsel in den ersten zwei Wochen voller Euphorie durchstarten, doch dann schleichen sich mit jedem vergangenen Tag erst teilweise und dann doch wieder komplett die alten Marotten ein?

Weisst Du noch damals als 6-jährige auf dem Karussell… Du wolltest unbedingt auf den weissen Schimmel, nur auf den und kein anderer Holzgaul durfte es sein.  Du warst fest überzeugt, hast Dich mit allem Ellenbogeneifer gegen die anderen Zopfmädels durchgesetzt und hast das grösste, schönste und anmutigste Karussellhottehü ergattert – YeahChakkalakkaBoom!

Und dann hast Du drauf gesessen und die ersten drei Runden gehörten nur Dir, Deinem Siegergefühl und der Freiheit. Aber mit jeder weiteren Runde nahm dieses erhabene, grossartige Gefühl ab. Dieses herausragende Empfinden der Extraklasse, dass Dir die Welt gehört, dass Du alles schaffen kannst, dass Dich niemand aber auch gar nichts aus Deinem Flow bringt.

So ist das manchmal mit den Vorsätzen: Erst kaufst Du die angesagteste Sport-Leggings im trendigen Styleprint, dann meldest Du Dich zum hippen AntiGravity-Yoga-Kurs an, leistest Dir womöglich noch einen ultrateueren Standmixer für Deine zukünftig morgendlichen grünen Power-Smooties und redest Dir wie ne Irre ein, dass ab jetzt alles anders wird – unter Umständen sogar vegan bis zum Turnschuh. (* An dieser Stelle wichtige Anmerkung der Redaktion: Liebe VeganerInnen, ich mag Euch sehr. Aber ich mag auch, wenn jeder sein Süppchen selber kocht und vor allem auslöffelt.)

Ok, also ALLES ANDERS – 180-Grad-Wende, bloss nicht bremsen, Vollgas voraus!

Haste gedacht, was? Pustekuchen… Kuchen wolltest Du auch weglassen vom Menüplan, schaffste aber nicht, ne?!

Wenn Du die Typin bist, die jetzt entweder sauer auf sich wird, weil das schlechte Gewissen hochkommt, bzw. die Wut über Dich selbst, nicht standzuhalten mit den vielversprechenden Vorsätzen, dann lass ich Dich jetzt wissen:

Du bist ganz richtig! Du bist fantastisch – so wie Du bist, mit all Deinen Ideen, Deiner Einzigartigkeit und Liebenswürdigkeit.

Wenn Dein Drive Dich in voller Fahrt verlässt, dann liegt das entweder daran, dass Du

A – inkonsequent bist, weil zu wenig gewillt

ODER aber

B – stets die Perfektion in Person in Dir anstrebst.

Das wiederum bringt Dich irgendwann an den Rand Deiner eigenen Grenzen und die Motivation sucht sich eine andere Mitfahrgelegenheit. Egal, ob zu viel oder zu wenig – es gibt eine gute Nachricht:

Du kannst gar nichts falsch machen – Du kannst im besten Fall nur die sein, die Du bist!

Und während Du nach der ultimativen Veränderung suchst, kann es sein, dass Du vor lauter Suchen die 798 kleinen Gelegenheiten versäumst, die Dich glücklich machen und Du Dich selbst dabei verpasst. Also, wenn Du grübelst oder an Dir zweifelst, wenn Du mit Dir haderst, nicht perfekt in diese Welt zu passen, dann hilft nur EINS:

 

  • SEI EINFACH DU *** schubiii-DU-huuuu***